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KAMPF UM DIE STADT

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quelle: Wien Museum
19. Nov. 2009 bis 28. März. 2010
10:00 - 18:00
Künstlerhaus
Ausstellung

Kampf um die Stadt -

Politik, Kunst und Alltag um 1930

 

Ein umfassendes Zeitgeschichte- und Kulturpanorama Österreichs der 1920er- und 1930er-Jahre, eine der größten historischen Ausstellungen der vergangenen Jahre: Das Wien Museum zeigt ab 19. November im Künstlerhaus auf beiden Geschossen "Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag um 1930".

 

In einer interdisziplinären Ausstellung wird die Zeit zwischen den mittleren 1920er- und mittleren 1930er-Jahren in Österreich dargestellt – mit Fokus auf Wien: Es geht um jene entscheidenden Jahre, als die Zukunft der jungen Republik auf der Kippe stand, zwischen Demokratie und Diktatur, zwischen Aufbruch und Reaktion.

 

Es gab keine nationale Identität, die politischen, sozialen, weltanschaulichen und kulturellen Gegensätze waren schroff und unversöhnlich, die Feindbilder zwischen Schwarz, Rot und Braun starr, die Lebensverhältnisse instabil. Wirtschaftskrisen und Arbeitslosigkeit führten zur sozialen Deklassierung und Verunsicherung breiter Schichten. Faschistoide und antisemitische Tendenzen bekamen Rückenwind, Gewaltbereitschaft und aggressive Agitation bestimmten das Klima.

 

Neben den wichtigsten Ereignissen der Zeitgeschichte und zentralen Konfliktfeldern werden grundlegende Tendenzen und Leistungen in Kunst, angewandter Kunst und Populärkultur dargestellt. Eine besondere Aufmerksamkeit gilt dem Alltagsleben und dem Lifestyle der 1920er- und 1930er-Jahre.

 

Kampf um die Stadt -

Politik, Kunst und Alltag um 1930

 

19. November 2009 bis 28. März 2010

A-1010 Wien, Karlsplatz 5

 

Dienstag bis Sonntag und Feiertag, 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Donnerstag, 10.00 Uhr bis 21.00 Uhr

24. und 31. Dezember 2009: 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Geschlossen: 25. Dezember 2009 und 1. Jänner 2010